Der Max-Josefs-Platz

um 1890
Max-Josefs-Platz mit Blick zur Münchener Straße. Unbekannter Photograph, um 1890

Der Max-Josefs-Platz ist Rosenheims Herzstück und bildet den eigentlichen (älteren) Markt, auf dem sich das Leben und Treiben der Bewohner abspielte.
Die Häuser im typischen Inn-Salzach-Stil boten sich mit ihren ausladenden Laubengängen zum Handel direkt am Marktplatz an.
Als der Vormarkt, der Ludwigsplatz, entstand, unterschied man zwischen innerem und äußerem Markt, der durch das Mittertor getrennt wurde.
Auf dem inneren Markt fand bis zum 1. Weltkrieg die Getreideschranne statt, die einmal wöchentlich am Donnerstag abgehalten wurde.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts taucht erstmals die Bezeichnung Max-Platz, später Max-Josefs-Platz auf.
Die Erhebung Bayerns zum Königreich 1806 mag der Anlaß für diese Namensänderung gewesen sein, die an den ersten bayerischen König, Max I. Josef, erinnert.
Allerdings wurde diese Bezeichnung erst 1882 bei der Neunumerierung der Straßen festgelegt.

Quelle: Stadtkalender "Bilder aus Alt-Rosenheim", 1995/1

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