Online Recherche

Mit Hilfe der Online-Datenbank können Sie in unseren bereits digital erfassten Findmitteln recherchieren. Wenn Sie bei Ihrer Suche erfolgreich waren, können Sie die gefundenen Archivalien unter Angabe der Signatur für Ihren Archivbesuch vorbestellen. Bitte beachten Sie jedoch, dass unsere Archivbestände noch nicht vollständig in der Datenbank erfasst sind. Wir empfehlen Ihnen zusätzlich eine Anfrage an das Stadtarchiv zu richten.

Repertorien im PDF-Format

Bereits bestehende Repertorien werden von uns nach und nach in der Online-Datenbank erfasst. Die noch nicht in der Datenbank erfassten Bestände können Sie in den  digitalisierten Repertorien recherchieren.

Alphabetische Verzeichnisse zu den Standesregistern im PDF-Format

Seit 1876 ist in Deutschland die Führung der Personenstandsregister eine vom Staat den Gemeinden übertragene Aufgabe, die zuvor die Pfarrer geleistet hatten. Aufgrund des neuen Personenstandsgesetzes vom 1. Januar 2009 gelangten jetzt die Erstschriften der Standesbücher ab 1876 in das Stadtarchiv.
Jeweils nach dem Ablauf der neu definierten Fortführungsfristen werden künftig auch weitere Standesbücher regelmäßig an das Stadtarchiv abgegeben. Diese Fristen betragen 110 Jahre für die Geburtenbücher, 80 Jahre für die Heiratsbücher und 30 Jahre für die Sterbebücher.
Damit liegt für die orts- und familiengeschichtliche sowie biographische Forschung ein wertvoller Quellenbestand vor, der bislang nur in engen rechtlichen Schranken nutzbar war. Für die Familienforschung eröffnen sich neue Wege. Konnte bisher nur die direkte Abstammungslinie erforscht werden, so lässt sich nun mit Hilfe der alphabetischen Namensregister auch die Nachkommenschaft einer Person ermitteln.
Das knappe Informationsgerüst der Standesbucheinträge nebst Randvermerken wird ergänzt durch die zugehörigen Sammelakten, die für jeden Eintrag geführt wurden und, soweit noch erhalten, ebenfalls im Stadtarchiv benutzbar sind. Darin finden sich etwa Sterbefallanzeigen, Geburts- und Taufurkunden, Ehefähigkeits- und Staatsangehörigkeitszeugnisse, Heiratsurkunden, aber in Einzelfällen auch Namenserklärungen bei Namenswechsel und Vaterschaftserklärungen. In diesen Unterlagen können sich über die Standesbucheinträge hinausgehende Angaben zu den Angehörigen der Person finden.

Bibliographie zur Rosenheimer Stadtgeschichte

Für den Einstieg in die Suche nach stadtgeschichtlichen Informationen bietet sich die Bibliographie zur Rosenheimer Stadtgeschichte an. Sie erschließt möglichst umfangreich das bis 2008 erschienene Schrifttum zur Geschichte der Stadt und geht dabei über den Bibliotheksbestand des Stadtarchivs hinaus. In Teil A sind zeitgenössische Quellen, in Teil B Informationsmittel und Nachschlagewerke, und in Teil C geschichtliche Darstellungen verzeichnet. Nach dem systematischen Zugang über das Inhaltsverzeichnis ist die Möglichkeit der Stichwortsuche im Volltext gegeben. Bei einem Aufsatz wird bisweilen hinsichtlich des Sammelbandes, in dem er erschienen ist, auf eine laufende Nummer in der Bibliographie verwiesen. Diese Nummer steht in der linken Spalte vor jedem Eintrag und läuft in aufsteigender Folge durch das ganze Dokument. Die Bibliographie erfasst auch ausgewählte Zeitungsartikel, die in der Regel im Stadtarchiv eingesehen werden können.
Anschließend kann nach den Buchtitel in der Online-Datenbank des Stadtarchivs gesucht werden. Dabei ist zu beachten, dass im Bibliothekskatalog, anders als in der Bibliographie, keine Aufsätze, sondern nur Bücher und Zeitschriften verzeichnet sind. Bei Aufsätzen ist also immer nach dem Titel des entsprechenden Sammelbands oder der Zeitschrift zu suchen.

Bestände und Nutzung

Das Stadtarchiv Rosenheim verfügt über archivalisches Schriftgut im Umfang von rund 3.000 lfd Metern. Daneben besteht eine umfangreiche wissenschaftliche Bibliothek mit rund 30.000 Sach- und Fachbüchern sowie Zeitschriften. Sammlungen von audiovisuellen Materialien auf diversen Trägermedien (Video, CD, CD-ROM, DVD), Fotos, Karten, Pläne und anderes Bildgut ergänzen zusammen mit der Zeitungssammlung und diversen zeitgeschichtlichen Dokumentationen den Bestand. Weitere Details finden Sie unter "Archivbestände".

Nähere Angaben zur Nutzung des Archivs finden Sie unter "Archivbenutzung".

Surfen im Internet

Im Leesesaal des Stadtarchivs befinden sich zwei Internet-PCs mit der Möglichkeit zum kostenlosen "Surfen" und Recherchieren.
Die PCs stehen während der Öffnungszeiten des Stadtarchivs zur Verfügung. Vor der Benutzung ist aus Sicherheitsgründen die Bekanntgabe von Name und Adresse erforderlich (Ausweis mitbringen!).