Dezember - Bau der Christkönig-Kirche

Eine Bauplatzsuche mit Hindernissen ging der Entstehung der Christkönig-Kirche voraus. Das schnelle Wachstum der Rosenheimer Bevölkerung im 19. Jahrhundert machte neben der Nikolauskirche eine zweite Pfarrkirche notwendig. 1898 wurde ein eigener Kirchenbauverein gegründet, der den Bau an der Einmündung der Samer-, in die Münchenerstraße vorsah. Der damalige Stadtpfarrer Mayer bevorzugte aber einen Platz weiter nördlich. Deswegen entstand 1901 ein zweiter Kirchenbauverein „am Holzhof". Beide Vereine arbeiteten nebeneinander her, auf einen gemeinsamen Bauplatz konnte man sich nicht einigen. Der Erste Weltkrieg legte dann alle weiteren Initiativen lahm. Erst 1926 setzte wieder eine Entwicklung ein - mit der Gründung eines neuen Kirchenbauvereins. Diesmal glückte das Unternehmen, der ausgesuchte, westlich gelegene Bauplatz fand auch die Zustimmung des Ordinariats. So war im November 1928 der Rohbau der Christkönig-Kirche nahezu fertig und am 22. Dezember 1928 konnte das Richtfest stattfinden. Knapp ein Jahr später, am 29. Oktober 1929, folgte die feierliche Einweihung der Kirche durch Kardinal Faulhaber.